Was ist die PEACE SUMMER SCHOOL 2026?
Wir lernen auf friedliche Art, Probleme zunächst klar zu identifizieren, anzusprechen und Lösungen zu finden, um Veränderungen zu ermöglichen und wir verfolgen Projekte weiter, die wir 2025 begonnen haben.
Hast Du Dir auch schon diese Fragen gestellt:
WIE KANN ICH MICH AM FRIEDEN IN DER WELT BETEILIGEN?
WIE SETZE ICH DAS IN MEINEM ALLTAG UM?
In Zeiten, in denen Gewalt als Lösung für den Frieden angepriesen wird, wollen wir ein anderes Zeichen setzen.
Wir wollen herausfinden was genau unsere Probleme sind, die uns Sorgen für die Zukunft machen, um dafür Handlungsmöglichkeiten und Lösungen zu finden.
Wenn Du Dich auch mit solchen Fragen beschäftigst bist Du bei uns richtig!
Ziel soll sein, dass diese Woche in Dir nachwirkt und Du in Deinem Lebensumfeld neue Impulse setzen kannst.
Auch 2026 bedingt die Teilnahme, an allen Tagen anwesend zu sein, da wir Prozess offen gemeinsam arbeiten wollen.
Die PEACE SUMMER SCHOOL findet auch 2026 mit Rajagopal P.V. statt. Der indische Friedensaktivist hat mit seinen gewaltlosen Fussmärschen viel für die indische Landbevölkerung erreicht:
Rajagopal wuchs in einer Umgebung auf, die in Gandhi den großen Lehrer der gewaltfreien Abänderung aller mit der neuzeitlichen Entwicklung verbundenen Fehlentwickelungen sieht. Diesen zunächst theoretischen sozialpolitisch-philosophischen Ansatz beschloss er künstlerisch aktiv zu verwirklichen.
In der Beschäftigung mit dem Mahatma, der „Großen Seele“ wurde ihm die ständige, unermüdliche geistige Entwicklung zum Leitfaden. Erfolge werden als Schritte angesehen, die zu weiteren Schritten ermutigen und meine Mitmenschen zum eigenen Fortschreiten in der Gemeinschaft anregen. Friedensprozesse sind solche Wanderungen Schritt um Schritt.
Herausforderungen zu erkennen und anzunehmen ist der Ausgangspunkt, der eine gespannte offene, unvoreingenommene Aufmerksamkeit schafft, die dazu führt, Lösungsmöglichkeiten zu entdecken. Jeder Mensch hat eine gute Seite, die es zu entdecken, zu schätzen und zu stärken gilt. Der Mitmensch wird zum Mithelfer in der gemeinsamen Aufgabe.
Es geht nie allein:
Es ist schwer, mit sich selbst in Frieden zu leben, wir sind alle viele und als solche können wir uns helfen. Rajagopals Arbeit fand stets auch in Ausbildungscamps statt. Der Entwicklungs¬impuls zum Frieden als künstlerischer Prozess im Zusammenspiel des Einzelnen mit der jeweiligen Gemeinschaft füllt die Tage der Schulung.
Gleichgewicht zwischen Handeln – z.B. in den täglichen Pflichten – und gründ¬lichen Dialogen über Ursachen und Wirkungen im politisch-sozialen und ökonomischen Zusammenleben in beweglichen ergeben eine Festivalstimmung, in der ein tieferes Kennenlernen möglich wird.
Das Gemeinschaftserleben ermutigt bestärkte Impulse weiterzutragen. Die Summer-School kann wie die Camps bei Ekta Parishad als Empowerment der Friedensimpulse wirksam werden. Wir möchten unsere lokalen Impulse mit den weltweiten Ideen von Rajagopal verbinden und beleben.
2026 wird auch Anuradha Shankar die Friedenswoche begleiten
Anuradha Shankar wurde in eine Familie geboren die sich der indischen Friedensbewegung verpflichtet fühlte.
Sie ist seit vielen Jahren bei Ekta Parishad und Jai Jagat engangiert und leitet das Cesci Zentrum in Indien. Sie ist Mitglied des Universal Solidarity Movement (USM). Anuradha Shankar war eine verdiente, hochdekorierte oberste Offizierin der Indischen Polizei, die Wege für den gewaltfreien Umgang mit der Bevölkerung einführte. Jetzt setzt sie sich für kinderfreundliche Politik und Schaffung von Wohnraum ein und begleitet den 5-Jahres Plan von UNICEF. Sie erinnert an die Rolle der Frauen in Indiens Kampf für Frieden in der Nachfolge von Gandhi.
Wir haben 2025 an verschiedenen Themen gearbeitet:
Da eine georgische Teilnehmerin ihre grosse Sorge der Zustände in ihrem Land mit teilte beschäftigte sich eine Gruppe damit die Situation in Georgien verstehen zu wollen. Daraus ist der Appell für Frieden in Georgien entstanden.
Eine Gruppe hat den Generationenwechesel in der geliebten Institution einer Teilnehmerin angeschaut und wie die Werte durch die neue Generation in anderer Form weiter getragen werden können und wie die Teilnehmerin diesen Prozess unterstützen kann.
Wieder eine Gruppe beschäftigte sich damit, wie die Friedenskultur tiefer in die Gesellschaft verankert werden könnte.
Wir hatten Besuch von Giorgio Andreoli, Gründer der Informations- und Beratungsstelle gggfon – Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus um Zivilcourage zu üben.
Wir besuchten das Kinderdorf Pestalozzi wo sich Rajagopal mit den Kindern des Projektes Rebels for Peace austauschte
Wir besuchten das Museum Henry Dunant in Heiden, über den Begründer des Roten Kreuzes
Und wir fassten das Tagesgeschehen mit Haikus zusammen, welche wir von Udaya R. Tennakoon lernen durften
Lesen Sie das Interview von Rajagopal P.V. auf "Saiten" oder den Bericht einer Teilnehmerin